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06.04. – 08.04.2018
Modell Leben - Die Thüringer Modellbaumesse
Bau dir deine Welt!

Schauanlagen

Winterlandschaft -Lippstädter Eisenbahnfreunde

Innerhalb von 1200 Arbeitsstunden wurde diese traumhafte Winterlandschaft von Mitgliedern der Lippstädter Eisenbahnfreunde erstellt.

Auf einer eingleisigen Nebenstrecke im Mittelgebirge mit 3 Bahnhöfen und zwei 4- gleisigen Schattenbahnhöfen verkehren 8 Züge vollautomatisch über Relais und Schaltgleise gesteuert im Gegenverkehr. Zusätzlich ist im unteren Bahnhofsbereich ein Bahnbetriebswerk mit Rangierfunktion angeschlossen. Auf dem Gelände sind Skiläufer in verschiedenen Situationen sowie Eisläufer zu sehen.

Die Anlage wird Digital betrieben und mit einem Fahrgerät der neuesten Generation gesteuert (ESU Command) Anlagenthema ist eine Mittelgebirgslandschaft mit eingleisiger Hauptbahn mit Wintersport Sonderzügen in den 80iger bis 90ziger Jahren, als die Wintersportzüge im Sauerländischen Winterberg mit V 200 Lokomotiven verkehrten, weiterhin wurden häufig Maschinen der BR 221 des BW Oberhausen - Osterfeld eingesetzt. Es handelt sich um eine 3 Leiter Segmentanlage welche vollverschneit wurde.

Folgendes Material wurde eingesetzt: Märklin C Gleise, Fahrzeuge: Märklin Roco und Fleischmann; für die Gebäude wurden Faller und Vollmer Modelle verwendet. Der Geländeaufbau erfolgte mit Gips auf Aludrahtgewebe. Das Landschaftsmaterial stammt von Heki. Der Schnee besteht aus Gips und Dispersionsfarbe "Schneeweiss" bestreut mit Glasdiamantin

Stand 3-502

Modell-Eisenbahn-Freunde Bonn e.V.

Symbolbild

Die Modulanlage stellt eine zweigleisige, nicht elektrifizierte Hauptstrecke in der Epoche 3 ( ca.1950-1970 ) dar. Sie kann in verschiedenen Formen , z.B. als L, U oder ähnlich mit Streckenlängen von 45 - 75 m aufgebaut werden.

Für die Endpunkte stehen Kehrschleifen mit den Motiven Flugplatz, Burg oder Industriestadtviertel zur Verfügung. Mittelpunkt sind ein viergleisiger Personenbahnhof und ein neungleisiger Abstellbahnhof mit einem kleinen Bahnbetriebs-werk.

Themen von einzelnen Modulen sind : eine Ortsgüteranlage, ein Schrottplatz, ein Städtischer Fuhrpark, div. Brücken, ein fast 4 m langer Viadukt und viele weitere Motive. In letzter Zeit wurde die Ausgestaltung durch den Verein erheblich verbessert, z.B. durch Beleuchtung von Gebäuden und Autos sowie durch die Gestaltung neuer Module. Die Anlage ist nach keinem konkreten Vorbild entstanden. Sie wird analog gefahren mit Gleichstrom und hauptsächlich Dampf- und Diesel-Traktion, der Verein lässt auf Wunsch der Zuschauer aber auch gern mal einen ICE auf die Gleise - dann eben ohne Oberleitung.

Hettstedt - Mansfelder Land

Auf dieser Anlage wird die Geschichte des Bergbaus und des Hüttenwesens im Mansfelder Land dargestellt. Außerdem finden sich auch Sehenswürdigkeiten und regionale Bräuche wieder.

Der Bergbau in der Region begann vor mehr als 800 Jahren und war auf Kupferschiefer und seine Verhüttung, vorwiegend für Kupfer und Silber, ausgerichtet Auf dem mittleren linken Anlagenteil ist der ehemalige "Max-Lademann-Schacht" bei Eisleben dargestellt. Die Abteufarbeiten begannen am 04. August 1879, aber erst am 01. Mai 1902 wurde der erste Wagen mit Kupferschiefer gefördert. Am 05. Dezember 1964 endete der Bergbaubetrieb.

Die Schiefer wurden von der Bergwerksbahn zu den Rohhütten gefahren. Die zwei Großhütten standen in Eisleben (Krughütte - Liebknechthütte) und Helbra (Kochhütte - Bebelhütte). Dort wurde das Rohgestein verbrannt, zuerst mit Holzkohle, später mit Koks. In einer Reihe weiterer Verfahrensschritte wurde Kupfer erzeugt, nachdem dem Rohmaterial Silber entzogen wurde. Bei der Verhüttung entstanden große Mengen an Schlacken. Aus denen wurden Steine für den Häuser- und Straßenbau, und sogar für den Deichbau in Holland, hergestellt. Der Rest kam auf große Halden. - siehe Anlagenteil vorn rechts.

Zwischen Anlagenteil Schacht und Teil Hütte ist der Glumeviadukt und die elektrische Kleinbahn, die von Eisleben nach Hettstedt führte, dargestellt. Sie war damals das wichtigste Verkehrsmittel. Baubeginn war im Herbst 1898, Betriebseröffnung am 10.April 1900. Mit Ausweichstellen hatte die eingleisige Strecke (Spurweite 1000 mm) eine Gesamtlänge von ca. 32 km. Innerhalb geschlossener Ortschaften betrug die Höchstgeschwindigkeit 15km/h, außerhalb 30 km/h. Der linke Anlagenteil zeigt den Süßen See bei Lutherstadt Eisleben, ein wichtiges Naherholungsgebiet. Hier sind viele Szenen und Sehenswürdigkeiten dargestellt. Am Nordufer befindet sich gewissermaßen die "Erholungsmeile" des Sees mit Bootsausleihe, Surfschule, Badestrand, Campingplatz und gastronomische Einrichtungen. Blickfang ist dabei der ehemalige Elberaddampfer "Seeperle". Das eingebundene Faller-Car System rundet die gesamte Szenerie ab.

Stand 3-707

Eisenbahnclub Leinefelde e. V. - TT-Anlage

Symbolbild

Die TT-Anlage ist eine 12-teilige Segmentanlage als komplettes U mit den Grundmaßen von ca. 11 m x 4 m. Die Schenkel sind je 1,30 m breit. Die Anlage wird digital betrieben.

Ausgehend von einem imaginären Hauptbahnhof, bei dem Personen- und Güterbahnhof hintereinander liegen, verläuft eine zweiggleisige Hauptstrecke, teils sichtbar teils im Tunnel, über die gesamte Anlage. Eingefügt in diese Hauptstrecke ist ein weiterer Güterbahnhof mit Abzweig in ein Tanklager.

Ein Bahnbetriebswerk mit Rundlokschuppen und Drehscheibe am Hauptbahnhof lässt die Behandlung der Dampf- und Dieselloks authentisch erscheinen. Die Bahnhöfe sind so gestaltet, dass Züge in Originallängen die Anlage befahren können.

In den vergangenen 2 Jahren wurden in den Hauptbahnhof maßstabsgetreue Gebäude, wie das Bahnhofsgebäude und das Stellwerk LB sowie die einstige Drehscheibe des Bahnhofes Leinefelde integriert. Aus dem Hauptbahnhof zweigt eine ehemals zweigleisige Nebenbahn eingleisig ab.

In die Nebenbahn haben wir ehemalige Bahnhöfe unserer Eichsfelder Heimat integriert. Das sind der Bahnhof Dingelstädt, der Bahnhof Worbis sowie der Bahnhof Lengenfeld unter dem Stein, mit dem weit bekannten Lengenfelder Viadukt. In einen weiteren imaginären Nebenbahnhof münden 4 Streckenteile der Nebenbahn, was interessante Zugbegegnungen ermöglicht.

Dargestellt wird die Epoche 4 der Deutschen Reichsbahn in den 70ziger und 80ziger Jahren. Entsprechend ausgewählt sind das rollende Material sowie die Straßenfahrzeuge. Eine LPG nach DDR-Vorbild ergänzt die Anlagengestaltung.

Stand 3-703

Modellbahnfreunde Leutkirch

 Die Vereinsanlage Burgen - Land im Maßstab H0 besteht aus 8 Segmenten, die eine U-Form bilden.

Die einzelnen Segmente sind 1,40m breit und haben eine Tiefe von 1,10 - 1,60m. Die Anlage ist im Märklin Wechselstromsystem aufgebaut, daher wird auf Märklin K-Gleisen gefahren.

Gesteuert wird die Anlage digital aber ohne ein automatisches Blockstellensystem, sodass ein Spielbetrieb für das Bedienpersonal bleibt. So wie es der Name der Anlage schon andeutet sind es Burgen, die im Vordergrund bei der Gestaltung standen und so für den Namen sorgten. Sie sind aber nicht das einzige Thema welches auf der Anlage abgebildet wurde.

Die Burgen sind sehr detailreich und mit etlichen Szenen gebaut und zeigen Burgen und Schlösser wie sie in der Gegend typisch sind. In unserem voralpinen Bergland wohnen die Hochadeligen in ihren hoch thronenden Burgen und vertreiben sich ihre Zeit zusätzlich im beschaulichen Wasserschloss zu Fuße des Berges. Umgeben von Wäldern und den Allgäuer Bergen liegt im Osten der Burgen eine ehemals freie Reichsstadt, die mit ihren prachtvollen Häusern und den ausgedehnten Gleisanlagen aufwarten kann.

Im Hauptbahnhof stehen 5 Gleise für den regen Betrieb bereit um die Reisenden in die Stadt befördern zu können. Vom Bahnhof aus ist es dann nicht weit zum Rathaus oder mit einem kleinen Spaziergang verbunden zur Bergkapelle oder den Burgen. Wie es auch früher üblich war können die Eisenbahnerfamilien in der Nähe der Gleisanlagen in kleinen Gärten ihre eigen Obst und Gemüseversorgung vornehmen. Nebenan steht der Güterbahnhof für die Anlieferung aller sonstigen Waren bereit.

Sehr detailreich und ausgedehnt ist zusätzlich das Betriebswerk der ehemals freien Reichsstadt. Der große Ringlokschuppen sorgt für die Unterbringung der Loks, nebenan sind sämtliche Anlagen die zur alltäglichen sicheren Versorgung der Diesel- und Dampflokomotiven benötigt werden untergebracht. Zusätzlich ist ein Gleisbautrupp in der Stadt untergebracht, der sein eigenes Areal besitzt in dem er seine Fahrzeuge für die Unterhaltung und Instandsetzung der Gleisanlagen unterbringen kann.

Hinter den Bahnhofsanlagen bietet ein überbauter Abstellbahnhof die Möglichkeit mehrere Zuggarnituren zum Wechsel im Fahrbetrieb abzustellen und so für eine Abwechslung zu sorgen. Von den Vereinsmitgliedern wird die Anlage stets betreut, so können auch die Zuschauer dem Team vor der Anlage stets Fragen stellen und geben auch gerne Tipps und Tricks weiter.

Stand 3-406

Modellbahnclub Mittelschmalkalden

Die Ausstellungsanlage "Bahnhof Fladungen nach 1950" stellt einen Original-Nachbau des nördlichsten Bayerischen Nebenbahnhofes dar, wie er in den 1950er Jahren ausgesehen hat.

Die Idee, diesen Bahnhof als H0-Anlage zu bauen, stammt vom Vereinsmitglied Willi S. aus Unterelsbach. Um die Anlage möglichst authentisch bauen zu können, wurde lange nach Bildern und alten Unterlagen gesucht. Beim "Zweckverband Fränkisches Freilandmuseum Fladungen" wurde man fündig und stieß mit dem Vorhaben sofort auf offene Ohren. Schnell wurde man sich einig, daß der Zweckverband bei der Beschaffung von Zeichnungen und Bildern unterstützt. Außerdem stellte der "Zweckverband Fränkisches Freilandmuseum Fladungen" finanzielle Mittel zur Verfügung, damit der Anlagenbau beginnen konnte. Der Modelleisenbahnclub Mittelschmalkalden e.V. verpflichtete sich im Gegenzug, die Anlage mindestens viermal jährlich bei Ausstellungen oder Messen als Werbeträger für das Fränkische Freilandmuseum Fladungen und das "Rhön - Zügle" zu präsentieren.

Stand 3-503

Team 750 - Dortmund

Symbolfoto

Die großzügige Modulanlage des Team 750 Dortmund im Maßstab 1:87 zeigt anschaulich und er"fahr"bar, wie vor fünfzig Jahren Schmalspur-Eisenbahnen auch in Westdeutschland noch als regelmäßiges Verkehrsmittel die Bedürfnisse der Landbevölkerung bedienten.

Die hügelige, steigungs- und kurvenreiche Streckenführung unterstreicht ebenso wie die auf das notwendige Minimum reduzierte Ausstattung der Bahnhöfe und Gleisanschlüsse den vorbildnahen Charakter der Schauanlage.

Eine Vielzahl an Lade- und Entladestellen sorgt für ein gehöriges Maß an "Spielspaß", ein Fahrplan für den nötigen Ernst.

Besucher sind auch im Anlagen - Innenbereich willkommen, und wer sich traut, kann auch einmal selbst den Fahrregler übernehmen.

Stand 3-203

Warener Eisenbahnfreunde - Bahnbetriebswerk Engelshausen

Bahnbetriebswerk in der Nenngröße HO, zeitlich um 1960 angesiedelt.

Die Anlage wurde nicht nach einem Vorbild gebaut. Der technologische Betriebsablauf mit all seinen Anlagen wird dargestellt. Kernstück ist die 23 m Drehscheibe der Einheitsbauart, es ist ein Eigenbau. ( Grube, Drehscheibe mit Antrieb) Als Gleismaterial wurde Pilzgleis 2,5mm verwendet. Gebäude wurden von Vollmer, Faller, Auhagen und Kibri eingesetzt. Der Wasserturm ist ein Nachbau des Wasserturmes Waren(Müritz), der leider inzwischen einem Straßenbau weichen musste. Steuerung der Anlage konventionell mit Fahrpult von Conradelektronik. Der Bekohlungskran wurde mit zwei Antrieben( Fahren und Drehen versehen, und bei dem 12 - ständigen Lokschuppen können die Türen auch geöffnet und geschlossen werden. Die Anlage besteht aus 3 Segmenten. Gesamtplatzbedarf 3,6m x 2,8m und etwas Platz für die Bediener. Als kleine Besonderheit befindet sich auf dem kleineren Mod ul eine zusätzliche "Naturdrehscheibe" Dadurch wird ein realistischer Betriebsablauf möglich. Die Gesamtanlage ist für " Nachtbetrieb" ausgelegt.

Stand: 3.404

Club der Modelleisenbahner Würzburg e.V.

Symbolbild

Bei der H0-Modulstrecke des CdMW handelt es sich um eine Modellbahn-Ausstellungsstrecke in modularer Bauform. Das Thema ist eine eingleisige Nebenbahn der Epochen III und IV mit mehreren kleinen bis mittelgroßen Bahnhöfen sowie anderen Betriebsstellen.

Durch das streng modulare Konzept dieser Anlage ist es sowohl möglich Ausstellungen auf relativ kleiner Fläche durchzuführen, als auch größere Säle zu belegen.

Die Strecke kann sich an nahezu alle vorgegebenen Räume anpassen. Denkbar sind die verschiedensten Aufbauformen: an der Wand entlang, als geschlossene Ringstrecke, als U, S oder L, oder gar als in der Raum ragender "Pilz" (einige mögliche Aufbauvarianten mit Maßen sind beigelegt).

Die Eckdaten der Strecke sind: 70 Module 3 Bahnhöfe Spurweite H0 Epochen 3 oder 4, je nach eingesetztem Rollmaterial - Haltepunkte - Güteranschlüsse - Schattenbahnhof - Wendeschleife - Module mit Car-System - vom Publikum auslösbare Aktionen Die Ausführung als eingleisige Strecke bietet viel Platz für authentische Umgebung. Interessante Szenen wechseln sich mit weitläufigen Landschaftsteilen ab.

Vielfach wird die Szenerie mit aufwendiger Technik angereichert.

Stand: 3-403

Seilbahndiorama - Wintersport und Weihnachtsmarkt

Die Anlage hat in den letzten Jahren jede Menge kleine Details und die Gleitschirmflieger erhalten. Die ganze Anlage ist mit einer eignen Verkleidung versehen worden.

Dadurch gibt es keine Einfluss mehr durch die Hallenbeleuchtung und es entsteht eine eigne Atmosphäre. Wintersport : Skigebiet mit Seilbahn ,Pistenraupen ,Skifahrern und Apres Skihütte, Straße mit Faller Carsystem auf dem die Busse um die Talstation fahren. Gleitschirmflieger die ihre Runden über dem Skigebiet drehen Weihnachsmarkt : Kleines verschneites Dorf mit Weihnachtsmarkt.

Jede Menge Weihnachtsbuden, Karussell, vielen kleinen Details und alles mit über 100 LEDs beleuchtet. Um das Dorf mit dem Weihnachtsmarkt fährt noch eine Eisenbahn herum.

Epoche VI

Material: Faller Carsystem Fahrzeuge Seilbahn der Firma Jägerndorfer Carsystem Zubehör von der Firma ELG Modellbau Besonderheiten: Die Seilbahn ist immer noch die einzige die auf einer transportablen Anlage zu sehen ist. Gleitschirmflieger drehen über dem Skigebiet ihre Runden. Das Kernstück der Anlage bestand am Anfang nur aus der Seilbahn. Der Weihnachtsmarkt ist dann anschließend dazu gekommen da er sehr gut zum Thema Winter passt.

Stand: 3-202

Dampfbahnfreunde mittlerer Rennsteig

Die Anlage in der Nenngröße HO bietet einen regionalen Bezug zu Thüringen, da sie die Teile der Steilstrecken zum Kamm des mittleren Rennsteiges in den Mittelpunkt stellt.

Im Zentrum der Anlage steht der Kopfbahnhof Rennsteig mit den einmündenden Strecken von Ilmenau und Schleusingen sowie die Kleinbahn von und nach Frauenwald in den 50iger Jahren.

Es findet ein Fahr-/Rangierbetrieb im Bereich des Bahnhof Rennsteig statt. Die Anlage ist noch im Aufbau - derzeit sind die Strecke nach Schmiedefeld und der Bahnhof Schmiedefeld a.R im Bau. Die Form der Anlage im Maßstab 1:87 ist ein liegendes "T" mit den Maßen 6m x 3m. Der Rollenprüfstand mit Fahrzeugen (Lok und Wagen) im Maßstab 1:32 ist vierfach größer als die Modellbahn in Spur HO. Die Dampflok auf dem Rollenprüfstand kann durch Kinder mit einer digitalen Steuerung bedient werden - bei Erfolg gibt es eine kleine Urkunde.

Stand: 3-709

Modellbahnfreunde Rödental

anlage im Maßstab 1 : 160 mit einer Gesamtlänge von 20 m in L-Form.

Erbaut von Karl-Heinz Friedel Der Grundgedanke für den Bau der Anlage war, dass auf Ausstellungen größtenteils HO-Anlagen gezeigt wurden.

N-Anlagen waren nur sehr klein, nicht richtig durchgestaltet und führten ein Schattendasein. So entschloss ich mich als begeisterter N-Bahner 1994 mit dem Bau einer Spur N-Ausstellungsanlage zu beginnen. Zielsetzung war, dass diese später auf Detailbildern nicht von einer HO-Anlage zu unterscheiden ist. Auf der Modellbahnausstellung der Eisenbahn und Modellbahnfreunde Coburg wurden 1995 die ersten beiden Segmente der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sie kamen damals beim Publikum sehr gut an und bestätigten mir, auf dem richtigen Weg zu sein. 1996 waren dann schon 4 Teile zu bestaunen. So wuchs die Anlage Jahr für Jahr auf mittlerweile 19 Segmente und eine Gesamtlänge von 20 m.

Die ersten 5 Segmente wurden in- zwischen ausgetauscht und durch neu gestaltete Teile ersetzt. Das Grundgerüst der Anlagenteile besteht aus 16 mm Tischlerplatten, dem altbekannten Fliegendraht und Haftputz. Haftputz ist nicht so fein wie Gips, hat aber eine längere Ver- arbeitungszeit, was sich beim modellieren der Landschaft positiv bemerkbar macht. 10 mm Tischlerplatten wurden für die Gleistrassen verwendet. Als Schienenunterbau kamen 3 mm Korkstreifen von Faller zum Einsatz. Zum Einschottern der Gleise habe ich anfänglich Korkschotter der Firma Heki verwendet, die neuen Module sind dann alle mit Steinschotter von Tillig bearbeitet (eingeschottert). Fast 100 m Gleise sind auf der Anlage verlegt. Auf den ersten Segmenten wurden Schienen der Fa. Roco verlegt, später, für die zweigleisige Hauptstrecke, kamen Gleise der Fa. Peco Code 55 zur Verwendung. Auf der Anlage befinden sich 25 Weichen (Abzweigwinkel 10 Grad), ca. 150 Laubbäume und 600 Nadelbäume verschönern die Landschaft. Grasfasern und Flor von Heki, sowie Foliage von Noch wurden für die Ausgestaltung der Anlage verarbeitet. Doch auch Naturprodukte wie getrocknete und fein gesiebte Gartenerde, als auch diverse feine Sande, welche ich aus Italien- und Dänemarkurlauben mitbrachte kamen zum Einsatz. Neben vielen handelsüblichen Gebäuden, die teilweise umgebaut, verfeinert und gealtert wurden, entstanden zahlreiche Bauten im Eigenbau (z.B. ein Beton- fertigteilwerk mit Kran und einigen Nebengebäuden, ein Schotterwerk, viele Scheunen, fast alle Brückenbauwerke, Tunnelportale, Stützmauern und viele Kleinteile zur Ausschmückung der Anlage). Ein Weingut mit einem darin stattfindenden Hoffest erforderte einen hohen Zeitaufwand. 1200 Rebstöcke wurden einzeln eingepflanzt und mit Heki Microflor begrünt. Biertische und Bierbänke wurden aus 3 mm Draht und Furnierstreifen selbst hergestellt. Zur Ausgestaltung kamen über 100 Preiserlein zum Einsatz. Auf den Tischen stehen Gläser aus transparentem Lichtleiter. Die beiden Flüsse der Anlage wurden mit Window Color transparent modelliert. Meiner Meinung nach das Beste Material zur Flussgestaltung, da keine Absperrungen an den Fluß- enden und -anfängen angebracht werden müssen, der Verbrauch gering ist und keine Geruchsbelästigung entsteht. Das Flussbett wird gestaltet, farblich behandelt und danach gießt man eine 2 mm dicke Schicht ein und lässt sie aushärten. Fertig ! Die Signaltechnik wird mit Viessmann Formsignalen betrieben und mit Uhlenbrock Anfahr- und Bremsbausteinen ein hervorragendes Anfahr- und Bremsverhalten der kleinen Loks demonstriert. Die komplette Anlage ist mit einem Blockstellensystem der Fa. JEK ausgestattet. Damit die schöne fränkische Landschaft auch so richtig zur Wirkung kommt, wurde die Anlage mit einem naturgetreu gemalten Hintergrund versehen und mit 15 Stck. 150 Watt Scheinwerfern ausgeleuchtet. Zum Einsatz kommen Fahrzeuge aller bekannten Hersteller, allerdings werden nur Lokomotiven eingesetzt, die in der Fahrgeschwindigkeit einigermaßen zusammenpassen. Alle Fahrzeuge wurden mittels Airbsh dezent gealtert, um so einen möglichst realistischen Eindruck auf der Anlage zu vermitteln. Die gesamte Anlage ist in der Epoche 3 - 4 angesiedelt. Es verkehren Güterzüge mit bis zu 25 Wagen und Personenzüge mit bis zu 10 Wagen. Da keine Oberleitung vorhanden ist kommen selbstverständlich nur Dampf- und Diesellokomotiven der Epoche IV/ V entsprechend zum Einsatz.

Stand 3-603

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